Methodengeschichte der Germanistik (de Gruyter Lexikon) by Jost Schneider PDF

By Jost Schneider

ISBN-10: 3110188805

ISBN-13: 9783110188806

The History of technique in German experiences includes entire and systematically prepared articles on the entire vital methodologies deployed in German experiences. the person contributions comprise a definition and an evidence of imperative expert phrases including an research of the institutional background, i.e. in each one case the situations are defined which resulted in the institution of the tactic. There then keep on with money owed of an important manifestos and the main often stated and influential examples in their use. Account is taken either one of smooth and Medieval German experiences and of linguistics.

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Die Entdeckung Amerikas: von Kolumbus bis Alexander von Humboldt, München 1992 (2. ). Bitterli, Die Wilden, S. 81. 26 Wie Todorov verzichtet auch Stephen Greenblatt in seinem Buch Wunderbare Besitztümer. 27 Die Expansion des europäischen Horizontes durch Kolonialismus und die Intensivierung der internationalen Handelsbeziehungen führte im Zeitalter der Aufklärung zu einem geradezu leidenschaftlichen Interesse für die Möglichkeiten eines interkulturellen Dialogs. 28 La Bruyère, Pascal und Descartes stimmen trotz aller sonstigen Differenzen darin überein, dass die europäische Zivilisation die beste aller möglichen ist, deren Technik, Wissen und Wertvorstellungen möglichst weite Ausbreitung finden sollen.

8–32, hier S. 13: „Die Forderung nach mehr Interdisziplinarität ist ein Topos. In Wirklichkeit ist diese Forderung weltfremd. Die Interdisziplinarität geht in der Praxis selten über ein kultiviertes Gespräch hinaus“. 28 Jost Schneider Gründerpersönlichkeit arbeitet und in einem entsprechenden Abhängigkeits- oder sogar Gefolgschaftsverhältnis steht). Drittens wird häufig der Eindruck artikuliert, dass das Methodenkarussell sich immer schneller dreht, dass also der schon von Herder bemerkte, von Blumenberg und Koselleck analysierte Prozess der neuzeitlichen ‚Beschleunigung der Zeit‘ auch die Wissenschaften erfasst und zu einer Konjunktur ephemerer Paradigmen geführt hat, die eher dem Diktat des Modewandels als einer inneren Entwicklungslogik oder den Ansprüchen des Lehr- und Forschungsalltags zu genügen scheinen.

Zu einer Verhärtung der Positionen. Die Chance der ‚Praktiker‘, ihren makkaronisch-individuellen Standpunkt im Diskurs der Methodologen geltend zu machen, verringert sich, was sie veranlassen kann – gelegentlich sogar unter mehr oder minder offener Anverwandlung vorwissenschaftlicher Topoi eines hochproblematischen Antiintellektualismus – Theoretikerschelte zu betreiben und sich endgültig in ihrer Praxis einzumauern. Umgekehrt treibt die frustierende innerfachliche Resonanzlosigkeit der Methodologen unter Umständen ein outriertes Avantgardebewusstsein hervor, dessen konsolatorischer Effekt nur durch Selbstabschottung bewahrt werden kann.

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by Donald
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